Im letzten Jahr stellte die Netz NÖ in Hofstetten (Markgemeinde Hofstetten-Grünau) weitreichende Arbeiten am Stromnetz fertig. „Um die künftigen Herausforderungen an das Stromnetz besser bewältigen zu können, wurde im ganzen Ortsbereich das Stromnetz verstärkt und auch die Trafostationsdichte erhöht“, berichtet Netzregionsleiter Konstantin deMartin seitens Netz NÖ. Insgesamt wurden dabei 10 neue Kompakt-Trafostationen verbaut.
Bürgermeister Arthur Rasch ergänzt: „Ausgelöst durch den Bau der Hochwasserschutzmaßnahmen entlang der Konvalinastraße wurden die Arbeiten in enger Kooperation zwischen Netz NÖ, der NÖ-Straßenbauabteilung und der Markgemeinde Hofstetten-Grünau geplant und umgesetzt.“ Rasch zeigt sich beim Lokalaugenschein mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Aktuell erfolgen noch letzte Restarbeiten, dann ist unser Stromnetz wieder fit für die kommenden Jahrzehnte“.
Netz-Ausbau bis 2034
In ihrer Rolle als Verteilnetzbetreiberin stellt das die Netz NÖ vor eine gewaltige Herausforderung, da das Stromnetz in vergleichbar kurzer Zeit auf den verschiedenen Ebenen modernisiert und ausgebaut werden muss.
- Neu- oder Ersatzneubau von etwa 55 Umspannwerken inkl. Anschlussleitungen (dzt. sind 92 Umspannwerke in Betrieb)
- Jährliche Errichtung von etwa 700 Trafostationen (langjähriger Schnitt von etwa 250 Stationen)
- Verlegen von etwa 1.000 km Mittel- und Niederspannungskabel pro Jahr
Dieser starke Ausbau ist zwingend notwendig. Denn der Umbau des Energiesystems schreitet mit großen Schritten voran. Rund 25 Prozent der Sonnenkraftwerke Österreichs befinden sich hier in Niederösterreich – und mehr als 50 % der Windkraftanlagen.
Die Netz NÖ investiert alleine in diesem Geschäftsjahr rund 520 Mio. in den Ausbau der Infrastruktur, um die Energiezukunft „auf den Boden zu bringen“.
